Gartenkalender April

Text & Foto — Brigitt Buser

 

RICHTIG PIKIEREN

Sind die Samen ausgesäter Pflanzen in Kistchen aufgegangen, steht schon bald das Pikieren an. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn sich nebst der Keimblätter das erste richtige Blattpaar gebildet hat. Dann werden die Pflänzchen mit einem Holzstäbchen aus dem Erdreich gehoben, die Wurzeln mit einer
Schere etwas eingekürzt und etwas tiefer in ebenfalls mit Aussaaterde gefüllte Töpfchen gepflanzt. Das Tiefersetzen bewirkt eine zusätzliche Wurzelbildung im unteren Bereich des Stengels, was für mehr Standfestigkeit sorgt. Sind die Pflänzchen gut eingewachsen, werden sie bis zum Setzen ins Freie wöchentlich mit der Hälfte von handelsüblichem Flüssigdünger versorgt.


ROLLRASEN VERLEGEN

Immer noch die schnellste und auch bequemste Art, zu einem gepflegten Rasen zu kommen, ist das Verlegen eines Rollrasens. Im Handel werden dazu Rollen von 40 Zentimeter Breite und 250 Zentimeter Länge angeboten. Wichtig dabei ist, dass der vorgesehene Boden vorab von grossen Steinen befreit und
eingeebnet sowie gewalzt wird. Beim Verlegen des Rasens ist auf Passgenauigkeit und saubere Abschlüsse zu achten. Fertigverlegt wird die Fläche nochmals gut angewalzt und gewässert.

 

ERBSEN ANHÄUFELN

Ab Mitte April ist es Zeit für die Aussaat von Mark- und Zuckererbsen. Dazu werden die Körner in einen Abstand von zwei bis drei Zentimetern fünf Zentimeter tief in den Boden gedrückt. Anschliessend Reiser oder Maschendraht als Kletterhilfe aufstellen. Ist das Saatgut aufgegangen und etwa 20 Zentimeter
hoch, wird ein Wall von ca. zehn Zentimetern Höhe angehäufelt, was eine zusätzliche Wurzelbildung an den Stengeln fördert und so die Pflanzen mehr Wasser aufnehmen können.

 

ROSEN

Damit unsere Rosen gesund und kraftvoll durch den Sommer kommen, sollte bereits bei einem Austrieb von ca. fünf Zentimetern mit vorbeugenden Behandlungen gegen Krankheiten und Schädlingen begonnen werden. Dazu sind im Handel eine Vielzahl an biologischen Produkten erhältlich, die nicht nur den Allgemeinzustand verbessern, sondern auch zellwandstärkend sind.