Gartenkalender Winterzeit

Text & Foto — Brigitt Buser

 

TILLANDSIEN ZUM BLÜHEN BRINGEN

Graue Tillandsien bilden bei einem hellen, sonnigen Standort im Sommer und Temperaturen von 15° C im Winter zuverlässig violette Blüten. Klappt dies nicht, legt man die Pflanzen mit einem überreifen Apfel für einige Tage in einen durchsichtigen Plastiksack, worauf das Faulgas Ethylen die Blütenbildung anregt.


KASTANIENMINIERMOTTE EINDÄMMEN

Da im Kastanienlaub auch die Puppen der Kastanienminiermotte überwintern, sollte dieses unbedingt mit der Grünabfuhr entsorgt werden. Versäumt man es, so schlüpfen im Frühling die Falter, welche ihre Eier auf die frisch ausgetriebenen Blätter der Kastanien ablegen. Schlüpfen dann die Larven, so bilden sich durch die Miniertätigkeit bald braune Stellen, bei einem starken Befall droht sogar Blattfall.

 

ORCHIDEENPFLEGE

Am einfachsten für die Zimmerkultur ist die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis). Jedoch steht auch sie am liebsten an einem hellen Fenster in Ost- oder Westlage. Bei trockener Raumluft in der Heizperiode zudem in den Morgenstunden ein Besprühen der Blätter mit kalkfreiem Wasser und ein wöchentliches Wasserbad des Topfes, ebenfalls in weichem Wasser. Nach dem Bad muss das Erdsubstrat gut abtropfen, bevor der Topf wieder zurück in den Übertopf wandert.

 

WINTERHARTE KÜBELPFLANZEN KONTROLLIEREN

Bei auf Balkon und Terrasse überwinternden Kübelpflanzen sollte unbedingt regelmässig kontrolliert werden, ob das Erdreich noch feucht ist. Dies insbesondere bei immergrünen Pflanzen nach Frostperioden, da diese auch während der Wintermonate Wasser über das Laub verdunsten. Bei Bedarf giessen. Übermässige Nässe des Erdreiches ist aber zu vermeiden, da sonst die Wurzeln bald faulen.