Gartenkalender November

Im November steht das Einwintern von Pflanzen und Teichen im Vordergrund.

Text & Foto — Brigitt Buser

 

VITAMINSPENDER

Wer über keinen Garten verfügt, kann in milden Lagen, an geschützter Stelle in Balkonkistchen Winterportulk, Winterspinat oder Nüsslisalat kultivieren. Dazu den Samen in 1 - 2 cm tiefe Rillen säen, regelmässig feucht halten und die Sämlinge auf 2 - 3 cm Abstand ausdünnen. Drinnen auf der Fensterbank werden hingegen Keimlinge von Kresse, Mungobohnen, Linsen, Alfalfa usw. angezogen. Diese, wie auch die überzähligen Sämlinge von Winterportulak & Co., sind bekömmliche Vitamin- und Nährstoffspender, übrigens nicht nur zur Winterszeit.

 

WINTERHARTE TOPFPFLANZEN

Immergrüne oder laubabwerfende Gehölze, Stauden und Rosen in Töpfen benötigen auch während der kalten Jahreszeit einen Winterschutz. Falls möglich, stellt man die Töpfe an einen geschützten Ort auf eine Styroporunterlage. Anschliessend werden sie locker mit Vlies oder Jute umhüllt und der Zwischenraum mit Laub, Styroporchips, Stroh oder Holzwolle gefüllt. Regelmässige Wassergaben an frostfreien Tagen nicht vergessen.

 

EINWINTERN VON NICHT WINTERHARTEN KRÄUTERN

Stevia, Zitronenverbene, Fruchtsalbeiarten und Strauchbasilikum sind nicht winterhart. Daher müssen diese in einem kühlen Raum um 10° C im Haus überwintern. Herrscht Platzmangel, dürfen sie um die Hälfte eingekürzt werden. Der eigentliche Rückschnitt erfolgt im Frühjahr.

 

TEICH WINTERFEST MACHEN

Wenn die Fauna im und rund um den Teich ruht, wird es Zeit, diesen winterfest zu machen. Dazu fischt man das Laub ab, lässt aber die Halme von Ziergräsern, Binsen und Seggen stehen. Diese sind ein idealer Unterschlupf für Nützlinge. Zudem werden durch Frost gefährdete Wasserbecken, –schläuche und –leitungen entleert.