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Küchentrends 2020

Nach den «Hochglanz-Jahren» steigt die Nachfrage nach supermatten, Fingerprint-resistenten Oberflächen. Der minimalistische Trend zeigt sich auch bei den Griffen.

Text — Tanja Hegglin

FRONTEN OHNE GRIFFE

Die Traumküche 2020 wirkt ruhig und «clean», hervorstehende Griffe verschwinden immer mehr. In der grifflosen Küche ist der Griff nicht mehr klassisch in die Front eingeschraubt, sondern möglichst unsichtbar. Dennoch müssen die Schränke und Auszüge einfach und ergonomisch zu bedienen sein. Bei der konsequentesten Variante, der grifflosen Küche, sind keinerlei Griffe mehr zu sehen. Die Schränke und Schubladen – und seit neustem sogar Geräte wie Backofen, Spülmaschine und Kühlschrank – lassen sich durch leichtes Antippen öffnen.

FRONTEN MIT ANTI-FINGERPRINT

Vor allem auf dunklen Fronten sind Fett- und Fingerabdrücke gut zu sehen – viel pflegeleichter ist eine neuartige supermatte Lackierung. Deren innovative Anti-Fingerprint-Eigenschaft verhindert, dass lästige Fingerabdrücke und Schmutz auf den Oberflächen sichtbar sind. Besonders dunkle Farben profitieren von der Supermatt-Lackierung, da der Effekt hier am deutlichsten zu erkennen ist. Die samtige Oberfläche mit ihrer einzigartigen Haptik verleiht der Küche zudem eine puristische Erscheinung, vor allem in Verbindung mit einem grifflosen Design.

LUXURIÖSE OPTIK

Die weisse Küche ist und bleibt ein Dauerbrenner. Sie strahlt Sauberkeit und Hochwertigkeit aus – ausserdem ist sie zeitlos und passt gut zu anderen Materialien. Doch Schwarz holt auf: Dunkle Farben dominieren die Neuheiten 2019/2020. Von Geräten über Armaturen bis hin zu Griffen und natürlich Fronten: Schwarz wirkt hochwertig, elegant und lässt sich gut mit anderen Farben kombinieren.

 

TIPP

ALLES AUS EINEM GUSS 

Entrée und Küche liegen häufig nah beieinander. Das Design der Küche in den angrenzenden Bereichen fortzuführen, liegt auf der Hand: Schlicht und platzsparend verschmelzen Garderobe, Putzschrank und Co. mit der Architektur der Küche. Dank spezieller Möbel lässt sich sogar der Waschraum mit der Küche kombinieren: So sorgt ein eigens für Waschtürme entwickelter stabiler Sockel aus Metall für vibrationsfreies Waschen und Trocknen. Solche kompakten Lösungen «aus einem Guss» sind, passend zum Trend der offenen Wohnküche, immer mehr gefragt.

 

GEMÜTLICH MUSS SIE SEIN

Zwar ist das Design einer modernen Küche stark reduziert – dennoch soll sie wohnlich sein. Dafür sorgt Holz. So wird Parkettboden in der Küche immer beliebter, gerade in Wohnküchen: Durchgehender Bodenbelag lässt Wohnraum und Küche offener und grosszügiger wirken. Parkett ist heute so gut versiegelt, dass man Fettspritzer & Co. leicht entfernen kann. Jedoch sollte der Holzboden eine möglichst ebenmässige Oberfläche aufweisen. Auf eine stark gebürstete/geschrobbte Oberfläche oder Rillen wie bei Schiffsplanken sollte man in der Küche eher verzichten.

 

ANGENEHMES LICHT

Behaglichkeit schaffen auch die passenden Leuchten. Was im Wohnzimmer längst Standard ist, findet zunehmend seinen Weg in die Küche: das Ambientelicht. Verfügte eine typische Küche bis anhin nur über eine helle Grund- sowie Arbeitsbeleuchtung, halten neuerdings beleuchtete Nischen und dimmbare Akzentleuchten Einzug. So lässt sich etwas aus der Küche holen, ohne jedesmal die stimmungsvolle Beleuchtung im Wohnraum mit einer «Lichtbombe» zu stören.

 

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit mit HAUSmagazin und